Linkbait bedeutet übersetzt „Link-Köder“. Gemeint sind damit einzigartige, hochwertige Inhalte, die erstellt werden, um Links zu gewinnen. Zu diesen Inhalten gehören beispielsweise:

  • Infografiken
  • Checklisten
  • Internet-Tools
  • Hochwertige Artikel
  • Hochwertig produzierte Videos
  • Lustige Inhalte aller Art

Diese Inhalte sind im Normalfall so einzigartig und toll, dass sie in Foren, auf Blogs oder in den Social Media verlinkt werden. So zumindest die Theorie.

Linkbait in der Praxis – Das Märchen der freiwilligen Verlinkung

Das heißt also, man erstellt ganz tolle Inhalte und die Links purzeln dann von allein? Nein. Natürlich nicht. Es besteht schon eine gewisse Chance, insbesondere wenn die Inhalte witzig sind oder aber einen konkreten Nutzen versprechen. Normalerweise wird das aber eher selten passieren. Überlegen Sie einmal selbst – welche Inhalte finden Sie so toll, dass Sie diese freiwillig teilen? Und wo teilen Sie diese? Ich mache das nur sehr, sehr selten. Deswegen halte ich die freiwillige Verlinkung für ein Märchen.

Linkbait auf Rundum-Schlag.de

Aber es kommt natürlich auf einen Versuch an… Wohl denn: ab sofort ist er online, der SEO Thriller SEO Tricks. Wenn das mit dem Linkbait funktioniert, müssten also bald die ersten Erfolge einstellen…. Mal sehen. Wenn sich innerhalb von ein paar Wochen nichts tut, werde ich auch manuell nachhelfen mit Social Seeding. Und dann über den Erfolg auf Rundum-Schlag.de berichten.

Hochwertige Inhalte gezielt platzieren

Natürlich ist es trotzdem gut, hochwertige Inhalte zu produzieren. Um damit Erfolg zu haben, gibt es verschiedene Wege:

1. Hoffen, dass Google die Inhalte als hochwertig erkennt und diese entsprechend in den Suchergebnissen positioniert werden.

Das ist natürlich der einfachste Weg, weil Sie dafür die Seite einfach hübsch machen, SEO-mäßig anpassen müssen und dann entspannt abwarten können, wie die Besucher auf Ihre Seite strömen – im Idealfall natürlich. Erfolgsgarantie: Keine.

2. Die Inhalte gezielt platzieren – zum Beispiel durch Online-PR und über Social Media

Dazu ist es sinnvoll, gut vernetzt zu sein und genug Facebook-Freunde oder Twitter-Folower zu haben, die das ganze weiterverbreiten. Likes und Retweets werden jedenfalls von vielen SEOs für Rankingfaktoren gehalten. Ein bisschen was bringen wird das auf jeden Fall. Und vielleicht wird tatsächlich der ein oder Andere (befreundete SEO) das ganze auf seinem Blog verlinken.

3. Gezielt Webseiten, Institutionen oder Ähnliches anschreiben und um Links bitten

Das ist natürlich die Königsklasse und mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Denn es geht darum, hochwertige Inhalte für eine bestimmte Zielgruppe zu erstellen, die diese Inhalte dann entsprechend verlinkt. Beliebt sind hierbei beispielsweise eBooks oder Videos zu verschiedenen Themen. Diese müssen dann aber entsprechend aufwendig produziert sein. Und das ist definitiv nichts für den kleinen Geldbeutel.

Beispiel: eBook zum Umgang von Jugendlichen mit Taschengeld, was dann von Jugendhäusern, Sozialämtern oder anderen Institutionen nach einer freundlichen Anfrage verlinkt werden.

Fazit – Linkbait ja oder nein?

Ein Linkbait ist in der Theorie eine ziemlich coole Sache. Wer aber denkt, es reicht, eine nette Infografik zu basteln, die dann von ganz allein Links bringt, wird wohl enttäuscht werden. Wer mit einem Linkbait Erfolg haben will, der muss schon einiges an Geld und Zeit investieren, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Grundsätzlich ist es aber immer sinnvoll, hochwertige Inhalte zu erzeugen und diese nach SEO-Gesichtspunkten aufzubereiten. Dabei können auch die folgenden Informationen helfen:

 

 

 

Linkbait und freiwillige Verlinkung