Unterschiede zwischen Buch und Film

Herr der Ringe – Die Gefährten

Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem ersten Teil der Herr der Ringe-Triologie „Die Gefährten“

Oder wie wäre es mit einer Herr der Ringe Parodie:

Im Film Die Gefährten bricht Frodo direkt nach Bruchtal auf

Im Film „die Gefährten“ wirkt es so, dass Frodo direkt aufbricht, nachdem Gandalf ihn dazu auffordert. Im Buch geht das Ganze gemächlicher vonstatten. Frodo beschließt, dem Schein nach nach Bockland zu ziehen, wo die Familie seiner Mutter lebt. Merry und Pippin bereiten alles vor. Als er aufbricht, sind die Schwarzen Reiter, die Nazgul, ihm aber bereits auf den Fersen. Merry und Pippin kommen im Buch nicht als Gemüse- und Pilzediebe zum Einsatz. Wohl hat Frodo aber als kleiner Hobbit dem Bauern Maggot Pilze gestohlen. Dieser hilft ihm im Buch, nach Bockland überszusetzen.

Im Film Die Gefährten fehlt Tom Bombadil

Die Gestalt des Tom Bombadil, ein Wesen, so alt wie Mittelerde selbst, fehlt im Film völlig. Frodo und die anderen Hobbits gehen nicht direkt nach Bree, sondern nehmen den Weg durch den Alten Wald. Dort werden sie fast von Bäumen verschlungen. Tom Bombadil erscheint als Retter in der Not. Frodo und die Hobbits bleiben ein Weilchen bei ihm. Bevor sie nach Bree gelangen, machen die Hobbits auf den Hügelgräberhöhen noch die Bekanntschaft mit einem Grabwicht. Hier erhalten sie ihre Waffen. Abermals erscheint Tom Bombadil als Retter in der Not. Im Film fehlt dieser ganze Teil.

Frodo selbst erregt Aufmerksamkeit im Gasthaus zum tänzelnden Pony

In Bree angelangt, merkt Frodo, dass die jüngeren Hobbits preisgeben, wer er ist. Frodo springt auf einen Tisch und singt ein Lied. Dabei schlüpft ihm der Ring auf den Finger, das Erstaunen der Bewohner ist groß, als Frodo plötzlich verschwindet. Der Wirt Butterbier hat währenddessen ein schlechtes gewissen, da er vergessen hat, Frodo einen Brief von Gandalf zu übermitteln. Gandalf hat Frodo darin gewarnt, schnellstmöglich aus dem Auenland aufzubrechen, da Gefahr droht. Im Film verraten Merry und Pippin, dass Frodo ein Beutlin ist.

Das Pony Lutz

Bei der nächtlichen Nazgul-Attacke sind alle Ponys der Hobbits davongelaufen. Sie kaufen ein kleines klappriges Pony, das Sam Lutz tauft.

Die Flucht zur Furt

Nachdem der oberste Nazgul Frodo auf der Wetterspitze verletzt hat, erhalten Aragorn und die Hobbits Hilfe vom Elb Glorfindel. Dieser setzt Frodo auf sein Elbenpferd Asfaloth. Frodo reitet alleine zur Furt.

Die Rolle von Arwen in Buch und Film

Arwen spielt im Buch „Die Gefährten“ eine wesentlich untergeordnetere Rolle als im Film. Im Buch sieht Frodo sie nur wenige male, während Arwen im Film Frodo vor den Nazgul rettet, sich einegehend mit Aragorn unterhält und ihm ihre Kette mit dem Abendstern überreicht. Diese Kette kommt im Buch nicht vor.

Elronds Rat

Im Film „Die Gefährten“ drängen sich Merry und Pippin als Gefährten von Frodo auf. Sie haben heimlich gelauscht und wollen mitmachen. Im Buch werden die beiden Hobbits – gegen den Widerstand von Elrond – von Gandalf ausgewählt.

Vor dem Tor von Moria

Vor dem Tor zu den Minen von Moria ist es schließlich Gandalf, der das Rätsel „Mellon Minno“ – spricht Freund und tritt ein – richtig löst. Zwar gibt es einen Wächter im Wasser, dieser wird aber nicht näher beschrieben und Frodo wird nicht von tintenfischähnlichen Fangarmen in den See gezerrt.

Lothlorien

Da die Elben Zwergen wie Gimli nicht vertrauen, werden allen die Augen verbunden, als sie von den Elben durch Lothlorien und nach Caras Galadhon geleitet werden. Das betrifft auch Legolas. Galadriel hebt den Befehl schließlich auf. Gimli wünscht sich im Buch, als sie aufbrechen, eine Strähne von Galadriels Haar als Andenken.

Es gibt noch viele andere Unterschiede zwischen dem Buch und dem Film Herr der Ringe – Die Gefährten. Ich habe kurz die wichtigsten Unterschiede zwischen Film und Buch zusammengefasst.

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