Der Begriff „Seeding“ bedeutet im Deutschen so viel wie „aussäen“. Dabei geht es darum, relevante Inhalte bei Twitter, Facebook, GooglePlus und anderen Social Media zu platzieren. Zur Verfügung stehen das einfache Seeding und das erweiterte Seeding. Beim einfachen Seeding geht es darum, dass die ausgewählte Zielgruppe den Inhalt selbst entdeckt. Es ist ein reines Weiterempfehlungsmarketing, wirkt unglaublich authentisch, jedoch ist die Verbreitung eher als gering zu bezeichnen. Nur selten werden die entsprechenden Inhalte entdeckt und auch als interessant beurteilt sowie verbreitet. Das Teilen mit anderen Menschen ist jedoch beim Seeding das A und O. Hier kommt das erweiterte Seeding ins Gespräch.

Das erweiterte Seeding geht tiefer in die Materie und verwendet eigene Netzwerke, um die Gruppierungen zu finden, in denen diese Inhalte eingesät werden. Bei einem perfekten Verlauf des erweiterten Seedings werden bedeutend mehr Menschen auf den eingestreuten Content aufmerksam.

Perfektes Seeding leicht gemacht

Das Seeding ist ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil im Contentmarketing. Dieses kann online wie auch offline durchgeführt werden. Für das Online-Seeding sind Portale, Foren und Blogs bestens geeignet. Für das Offline-Seeding eigenen sich Zeitschriften, das Fernsehen und das Radio besonders gut. Passende Inhalte werden platziert und die daraus entstehenden Gespräche verteilen die Botschaft. Gerade im Internet sollten sich die Inhalte wie ein Lauffeuer verbreiten, indem ganz bestimmte Themen und Gespräche angestoßen werden. Das Verwenden von sogenannten Meinungsführer-Schichten spielt bei der Verteilung eine große Rolle. Werden durch den Inhalt der Botschaft die richtigen Zielgruppen angesprochen, wird bei folgenden Themen eine eigenständige Verbreitung erfolgen. Das ist das Ziel von Seeding.

Vorbereitung aufs Seeding

Die zu verteilende Botschaft muss immer interessant und natürlich auch authentisch sein. Unterschiedliche Plattformen sind für die Veröffentlichung auszuwählen. Hier sollte im Vorfeld eine Zielgruppenanalyse durchgeführt werden. Anhand dieser Analyse können die Neigungen und Interessen bestimmt werden und eine optimale Platzierung des Themas wird erreicht. Darauf stützt sich das Seeding, welches gut geplant durchgeführt wird. Es kann jedoch auch einiges schief gehen und Faktoren dafür können unter anderem sein, dass zwar eine persönliche, aber dennoch unpersönliche Ansprache erfolgt. Schnell ist eine E-Mail, die als Seeding gedacht war, im Spamordner landen. Bei den sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter, liegt die Schwierigkeit darin, dass die Inhalte vielleicht super sind, aber das Teilen nicht durchgeführt wird, weil dies mit Schwierigkeiten verbunden ist.

Seedings sicher platzieren

Wer es schafft, dass via Facebook & Co. eine Botschaft beim Empfänger ankommt und dieser diese teilt, hat gewonnen. Darum geht es hauptsächlich, dass ein Verhältnis zwischen Geben und Nehmen stattfindet. Der Kontext und die Ansprache sind ausschlaggebend für ein erfolgreiches Seeding. Gern werden entsprechend passende Inhalte in den eigenen Netzwerken geteilt und beworben – wenn sie zum Thema passen. Bekommt ein Steinmetz eine Werbebotschaft, die nichts mit seinen Interessen zu tun hat, wird er mit Sicherheit diese nicht teilen und verbreiten. Es ist einfach nicht sein Gesprächsthema. Das Zusenden wird als Belästigung angesehen und ignoriert. Der Erfolg des Seedings bleibt damit aus und die aufgewendete Arbeit und Zeit war umsonst. Eine tiefe Recherche und das Sammeln von Kontaktdaten sind daher ausschlaggebend für ein funktionierendes Seeding.

Egal ob es sich um einen Blogger oder eine Online Marketing Agentur handelt – Social Seeding ist für Profis und für Amateuere ein wichtiges Werkzeug zum Verbreiten von Inhalten. Wichtig ist aber, es richtig zu machen.

Weitere Informationen

Was beim Seeding via Twitter, Facebook & Co. zu beachten ist

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